Die Loven Groep ist seit über 90 Jahren im Transport- und Mobilitätssektor aktiv und mit ca. 150 Mitarbeitern zu einem der größten und modernsten Gesamtanbieter im LKW- und Aufliegermarkt von Limburg und dem östlichen Teil Nord-Brabants herangewachsen. In dieser Eigenschaft ist Loven ein Synonym für Mobilität im weitesten Sinne. Vom kleinsten Bauteil bis hin zu einem 8×4 DAF mit 50 Tonnen und allem, was sich dazwischen befindet: bei Loven ist alles erhältlich. Neben dem Verkauf und einem 24-Stunden-Service ist das Unternehmen als Komplettanbieter gleichzeitig bei der Lieferung eines umfassenden Sortiments an fahrzeugbezogenen Dienstleistungen aktiv.

In unseren Filialen in Heerlen, Düren, Maastricht und Helmond bieten wir Ihnen folgende Leistungen:

  • Wir führen alle Wartungsarbeiten an Ihrem Firmenwagen, Auflieger oder mobilen Ladekran durch.
  • Alle DAF-Teile können dank des hervorragenden logistischen Netzwerks von DAF Niederlande innerhalb von 24 Stunden geliefert werden.
  • „Grüne“ Ersatzteile
  • Alle Reparaturarbeiten können in unserer eigenen Lackier- und Reparaturwerkstatt durchgeführt werden.
  • Beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Firmenwagens, Aufliegers oder Krans bieten wir für jedermann eine passende Finanzierung. Auf Wunsch auch inklusive Versicherung.
  • Reparatur- und Wartungsvertrag
  • Ein Team engagierter Mitarbeiter.

Vom kleinen Schmiedebetrieb zum florierenden Unternehmen mit mehreren Zweigstellen

Stark in PS seit 1920

Mein Großvater hat seinerzeit in Heerlen einen eigenen Betrieb gegründet. Alles begann mit einer kleinen Schmiede, die sich mit verschiedenen Niederlassungen in der Region und etwa 110 Mitarbeitern zu einem blühenden Unternehmen entwickeln sollte. Was als “L. Loven Hoef- en Wagensmederij” (deutsch: L. Loven Huf- und Wagenschmiede) begann, ist heute eine Organisation, dem unter dem Namen “Loven Beheer Groep” sieben Gesellschaften in Hoensbroek, Heerlen und Helmond angehören.
Dieser Erfolg ist nicht nur den Anstrengungen meines Großvaters, meines Vaters und meines Onkels Wim geschuldet, sondern zu einem erheblichen Teil auch dem Enthusiasmus und dem Engagement all unserer Mitarbeiter.

Das sind die Menschen, denen unsere Kunden im Alltag begegnen und die sich darum kümmern, dass getroffene Vereinbarungen eingehalten werden. Wir haben dieses Jubiläum vor allem ihrer Fachkompetenz und ihrem Wissen zu verdanken. Aber letztlich sind es natürlich unsere Kunden, die uns in all den Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben und denen unser Unternehmen seine Existenzberechtigung schuldet.

Leo Loven Jr.

Die Schmiede

Es ist ein kalter und trüber Winterabend im Jahre 1920.

In vielen Häusern am Sittarderweg in Heerlen ist es schon dunkel. Wenn es so kalt ist und man nicht viel Kohle zum Heizen hat, geht man am besten früh ins Bett. Aber in der Schmiede von Leo Loven brennt immer noch Licht. Leo ist immer noch beschäftigt und draußen hört man deutlich, wie der Schmiedehammer immer wieder auf den Amboss schlägt. Anscheinend ist Leo immer noch nicht im Bett, er wirft noch etwas Kohle aufs Feuer und schürt mit dem Blasebalg das Feuer noch ein wenig auf…….

Etwa so dürfen wir uns Leos Leben vor etwa hundert Jahren in den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorstellen.1920 gründete Leo Loven Sr. seine eigene Schmiede am Sittarderweg in Heerlen. Er war damals 28 Jahre alt. Davor hatte er bereits in einer anderen Schmiede in Heerlen und danach noch neun Jahre in der Schmiede seines Vaters gearbeitet. Er war auch in einer Maschinenfabrik tätig gewesen und hatte sich kurze Zeit auch als Bäcker versucht. Aber schließlich wurde die Schmiede seine Arbeitsstätte, wie es sich für den Sohn eines Schmieds ja auch gehörte.

In seiner kleinen Schmiede war Leo Tag und Nacht an der Arbeit. Er reparierte Ketten und legte Eisenbänder um Holzschuhe oder Regenfässer. Und…… natürlich beschlug er auch Pferde. Sehr viele Pferde. Damals hätte er sich nicht träumen lassen, dass er sich irgendwann mit etwas beschäftigen würde, was weit mehr als eine Pferdestärke hatte.

Er reparierte auch Wagenräder und es standen einige Kunden mit Pferdewagen vor der Tür. Bald danach ‒ er hatte seine Schmiede inzwischen schon etwas erweitert ‒ begann er mit der Herstellung von Autofedern.

Pferde spielten jedoch noch lange eine wichtige Rolle. Es war nicht ungewöhnlich, dass er abends um halb sechs noch vier Pferde beschlagen musste. Damals konnte er natürlich noch nicht ahnen, dass es zwischen ihm und Hub van Doorne, dem Gründer von DAF, eine Reihe bemerkenswerter Ähnlichkeiten gab. Auch Hub van Doorne war Sohn eines Schmieds und gründete seine eigene Schmiede im gleichen Jahr wie Leo Loven.  Zusammen mit seinem Bruder Wim eröffnete Hub van Doorne seine ‘Smederij en Reparatie-inrichting’ in Deurne. Dass die Firma Loven etwas über 30 Jahre danach einer der ersten offiziellen DAF-Händler werden würde, hätten sich beide damals nicht denken können.

Sowohl Leo Loven als auch Hub van Doorne waren mit ihrer Arbeit als Schmied ausgelastet und hatten keine Vorstellung, was die Zukunft ihnen bringen würde. Beide hatten eine Vorliebe für Autos. Davon gab es damals noch nicht so viele, aber Leo Loven hatte das Glück und das Privileg, stolzer Besitzer eines Autos zu sein. Sein Nummernschild war P 1925. Obwohl er sich damals schon sehr für Autos interessierte, konnte er wohl kaum ahnen, dass Hub van Doornes Sohn Piet über 50 Jahre später eine neue Loven-Werkstatt eröffnen würde. Als die Werkstatt feierlich eröffnet wurde, waren es gerade 25 Jahre her, dass die Firma DAF-Händler wurde.

Im Jahr 1920 gründete Leo Loven Senior in Heerlen seine Schmiede, in der er Pferde beschlug und Reparaturen ausführte.

Die ersten Kipper

Mittlerweile verfügte die Firma Leo Loven über eine 260 m2 große Fläche. Bis kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden immer noch regelmäßig Pferde beschlagen. Aber in dieser Zeit begann Leo parallel dazu auch mit der Herstellung von Handkippern für Lastwagen. PKW-Anhänger waren damals sehr gefragt und am Sittarderweg wurden so mancher Anhänger montiert.
Bis zum Kriegsende mussten alle hydraulischen Kipper importiert werden.  Meistens handelte es sich um Kipper der Marke EFA. Aber nach dem Krieg nahmen Joseph Loven, Leos Sohn, und sein Bruder Wim gemeinsam eine eigene Produktion auf. Die Kipper wurden unter dem Namen Helo produziert. Langsam, aber sicher, entstand ein richtiges Karosserie-Unternehmen.

Es wurden komplette Pritschenaufbauten, mit oder ohne Plane, hergestellt und diese wurden für jedes gewünschte Chassis ganz nach Maß gefertigt.

Um genügend Platz für diese Tätigkeiten zu schaffen, wurde die Werkstatt am Sittarderweg weiter ausgebaut. Der Zeit, in der EFA-Kipper verkauft wurden, folgte eine Zeit, in der sich das Unternehmen an die eigene Produktion von Hydraulikzylindern heranwagte. Unter anderem hatte es der Umstieg von Hochdruck- auf Niederdruckzylinder der Firma ermöglicht, die Zylinder selbst herzustellen.

Außerdem beschäftigte sich die Firma mit dem Verkauf und der Überholung von beispielsweise Kraftstoffpumpen: der spätere Bosch-Service. Neben der Herstellung von Pritschenaufbauten bestand ein wichtiger Teil der Aktivitäten immer noch aus dem Schmieden von Federblättern.

Die rein handwerklichen Schmiedearbeiten, mit denen Leo Loven sein Geschäft begonnen hatte, waren immer noch von großer Bedeutung. Der einzige Unterschied war, dass der Schmiedehammer durch modernere Werkzeuge ersetzt wurde.

Im Laufe der Jahre erhielten zwar Verkauf und Reparatur von Autos mehr Bedeutung, aber das Handwerk blieb erhalten. Wer jetzt, über 80 Jahre nach Firmengründung, sein Auto in einer der Werkstätten warten lässt, kann das immer noch voll bestätigen.

Bis 1952 wurden die Kipper importiert. In diesem Jahr begannen wir mit der Produktion unserer eigenen Kipper.

Die ersten DAFs

Unterdessen hatte Hub van Doorne die Produktion von Lastwagen aufgenommen. Nach Jahren der Vorbereitung eröffnete er am 14. April 1950 die “Van Doorne’s Automobielfabriek NV” und der erste DAF LKW rollte aus der Fabrik. Nach diesem ersten LKW des Typs A50 sollten noch viele weitere LKW die Brabanter Firma verlassen. Zunächst schaffte die Firma gerade mal die Herstellung von zwei LKW am Tag. In dieser Anfangszeit waren es hauptsächlich LKW des Typs DT5 und DT10. Obwohl sich diese Zugmaschinen nicht mit den heutigen Giganten der Landstraße vergleichen lassen, hatten sie schon viel mehr PS als die ‛Trecker’, mit denen Hub van Doorne in seiner Zeit als Schmied arbeitete.

Die DAF-Fabrik erlebte eine blühende Entwicklung. Die Nachfrage nach Lkws nahm in der Nachkriegszeit stark zu und die Fabrik erhielt auch einige große Aufträge von der niederländischen Armee. So rollte am 3. Mai 1955 bereits das 10.000ste Fahrgestell aus der Fabrik.

Einer der Händler aus diesen Anfangstagen war die Firma Loven. Joseph Loven erkannte schon früh das Potential dieser niederländischen Marke und erwog die Möglichkeiten einer Vertriebspartnerschaft. Im Jahr 1951, fast direkt nach der Eröffnung der Fabrik, wurde Loven offizieller DAF-Händler. Joseph Loven erinnert sich immer noch, an wen er den ersten DAF verkaufte: Zilverzand Exploitatie Beaujean. Die neue Aktivität ‒ der LKW-Verkauf ‒ passte hervorragend zu den bisherigen Aktivitäten. Im Jahr 1928 gründeten Hub und sein Bruder Wim van Doorne ihre neue Werkstatt auf dem Gelände der Brauerei De Valk. Eigentlich war dieser Betrieb eine große Schmiede, in der hauptsächlich Baumaschinen gefertigt wurden. Im Jahr 1932 wurde der Firmenname “C.V.  Hub van Doorne, machine en reparatie-inrichting” in DAF geändert, das für “Van Doorne’s Aanhangwagen Fabrik” (van Doorne Anhängerfabrik) steht. Damals baute die Firma hauptsächlich Anhänger und Auflieger. Insbesondere die federleichten Auflieger mit Automatikkupplung erwiesen sich als großer Erfolg.

An der Stelle, an der die Gebrüder Van Doorne ihre Firma begannen, befindet sich jetzt das DAF Museum. Hier wird die gesamte DAF Firmengeschichte eindrucksvoll erzählt. Es werden hier nicht nur die ersten Auflieger und LKW gezeigt, sondern auch einige ganz besondere Exemplare, wie spezielle Armeefahrzeuge und Fahrzeuge, die an einem Paris – Dakar Rennen teilgenommen haben.

Die DAF-Fabrik erlebte eine blühende Entwicklung. Die LKW-Nachfrage nahm in der Nachkriegszeit stark zu und die Fabrik erhielt auch einige Großaufträge von der niederländischen Armee. So rollte am 3. Mai 1955 bereits das 10.000ste Fahrgestell aus der Fabrik, gerade einmal fünf Jahre nach Gründung der DAF-Fabrik 1950. Loven war einer der ersten offiziellen DAF LKW-Händler.

Unternehmen am Schelsberg

Der LKW-Verkauf begann ursprünglich noch mit kleinen Stückzahlen. Bruder Wim leitete zu dieser Zeit den technischen Bereich der LKW-Abteilung. In den ersten Jahren wurde nur eine Handvoll Autos verkauft, aber das sollte sich schon bald ändern. Mehr Umsatz bedeutete natürlich auch mehr Reparaturen, mehr Wartung und mehr Karosseriebau. Und das hatte zur Folge, dass der Platz am Sittarderweg langsam zu eng wurde.

Es wurde also Zeit für die Brüder, nach einem neuen Ort für ihre Aktivitäten Ausschau zu halten. Diesen fanden sie am Schelsberg in Heerlen. Dort wurde auf einem großen Grundstück ein völlig neues Gebäude errichtet, das mit großen Stahlstreben hochgezogen wurde. Ein großer Teil der Bauarbeiten wurde von den Brüdern Loven selbst durchgeführt. In einem Film aus dieser Zeit ist noch zu sehen, wie die Herren Loven am Wochenende ihrer Familie stolz den Fortschritt zeigten. Als der Komplex 1953 eröffnet wurde, verfügte das Unternehmen über eine moderne neue Unterkunft mit einer Grundfläche von immerhin 1.400 m2. Vor dem Gebäude befand sich auch eine Tankstelle.  Die Leuchtreklame für Caltex, so wurde die Hausmarke der Firma Loven genannt, sollte in der Folge auch an einigen anderen Stellen in Heerlen aufscheinen. In den 1970er Jahren betrieb das Unternehmen drei Caltex-Tankstellen, die alle an belebten Standorten lagen. In den 1980er Jahren wurden diese Tankstellen verkauft oder verpachtet, weil die Firma sich wieder auf ihre Kernaktivitäten konzentrieren wollte: Verkauf, Reparatur und Wartung von PKW und LKW.

Mittlerweile war das Unternehmen stark gewachsen und hatte inzwischen 25 Mitarbeiter. In der neuen Niederlassung der DAF LKW-Produktionsstätte konnte die Spezialisierung auf Lastwagen und Auflieger weiter ausgebaut werden. 1963 wurde eine neue Produktionsstätte errichtet. Dank dieser gut ausgestatteten Fachwerkstatt konnten fast alle Kundenwünsche erfüllt werden. Außer der Produktion und Wartung von Anhängern und Aufliegern konnten hier auch die verschiedensten Reparaturen durchgeführt werden. Auch der Bau von Kranen gehörte damals schon zu den Aktivitäten.

Für Reparaturen vor Ort standen entsprechende Servicewagen bereit, und für die weniger glücklichen Fälle stand ein Abschleppwagen zur Verfügung, der die Fahrzeuge in die Werkstatt brachte. Service und kundenorientiertes Arbeiten nahmen in dieser Zeit immer mehr Gestalt an und waren von da an nicht mehr aus der Organisation wegzudenken.

Die Werkstatt am Sittarderweg wurde zu klein. Am Schelsberg wurde eine neue LKW-Werkstatt gebaut.

DAF PKW

Nach dem großartigen Erfolg der DAF LKW wurde es für Hub van Doorne Zeit, sich einen weiteren Traum zu erfüllen: die Markteinführung eines eigenen Autos. Das war die Geburt des DAF PKW. Im Jahr 1958 wurde dieser Traum wahr. Am 28. Januar dieses Jahres wurde die Presse eingeladen, sich mit dem einzigartigen Konzept vertraut zu machen. Auf der einen Monat danach stattfindenden AutoRAI stand DAF schon im Rampenlicht. Im Laufe der Messe wurden bereits die ersten 6.000 Exemplare verkauft! Angesichts des Erfolgs, den die Firma Loven damals mit den DAF LKW hatte, konnte es auch nicht ausbleiben, dass bald auch am Sittarderweg die ersten DAF-Personenwagen auftauchten.

Dort standen sie ab 1959 lackiert und poliert im Ausstellungsraum. Joseph Loven erinnert sich immer noch, wem er den ersten DAF verkaufte: Zilverzand Exploitatie Beaujean.
Dies war ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.
Neben dem LKW-Verkauf beschäftigt sich Loven jetzt auch mit dem Verkauf von PKW.
DAF entwickelte einen echten niederländischen PKW. Loven am Sittarderweg wurde Händler.

Die Firma am Kreisverkehr

1963 legten die Herren Loven Senior und Loven Junior am Verkehrskreisel den Grundstein für das Unternehmen. Schon etwas über ein Jahr danach konnte auf diesem ehemaligen Ziegeleigelände eine neue Werkstatt eröffnet werden.

Die Werkstatt am Sittarderweg, in der die Arbeiten seit 1930 durchgeführt wurden, war in den vergangenen Jahren eindeutig zu klein geworden. Das Gebäude am Sittarderweg war ursprünglich für die Produktion von Aufbauten für Kipper und Pritschenwagen vorgesehen.

Später fand hier der Verkauf und die Wartung von Lastkraftwagen statt und ab 1959 war dies auch die Vertriebsstelle für DAF Personenkraftwagen.

Nach dem Umzug dieser Abteilung in das neue Gebäude am Kreisverkehr wurde hier der Bosch-Service untergebracht. Dieser Servicebetrieb, das spätere Dieselcentrum Heerlen, war hier bis 1990 aktiv.

Die LKW-Abteilung und die PKW-Abteilung waren jetzt klar voneinander getrennt und beide Abteilungen verfügten über ausgezeichnete Räumlichkeiten. Das Gebäude am Verkehrskreisel, das sog. Palemigerboord, hatte ein modernes architektonisches Design und wurde dank seiner verkehrsreichen Lage (mit schätzungsweise 30.000 vorbeifahrenden Autos pro Tag) bald in der Region bekannt. Die Niederlassung entwickelte sich zu einer wichtigen Verkaufsstelle für DAF Personenkraftwagen. Ein großer Showroom, eine gut ausgestattete Werkstatt und Büroräume waren die Hauptzutaten des modernen Gebäudes.

Zahlreiche verschiedene DAF-Modelle fuhren in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum Tor dieser Werkstatt hinaus. Zuerst waren es die Modelle 600 und 750. Später folgten die Modelle 32, 33, 44, 46, 55 und 66. Sie waren in verschiedenen Varianten erhältlich: Luxe und Super Luxe, Estate, Coupé, Marathon, als Lieferwagen und die bemerkenswerte Jeepversion: der 66YA.

Später waren sie alle ‒ nach der Übernahme von DAF durch Volvo im Jahr 1975 ‒ natürlich Volvos. Dann glänzten ein Volvo 66 und ein Volvo 345 stolz im Ausstellungsraum. Aber es änderte sich nicht nur die Marke. Auch das Gebäude wurde in dieser Zeit gründlich renoviert. Im Jahr 1978 wurde eine gründliche Renovierung durchgeführt. Die bisher letzte große Renovierung von 1994 kann sicherlich als umfassend bezeichnet werden. Bei dieser letzten Renovierung wurde eine neue, immerhin 600 m2 große Werkstatt errichtet und die bisherige Werkstatt dem Ausstellungsraum hinzugefügt. Mit diesen großen Investitionen (bei Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Gulden) entspricht das Gebäude in jeder Hinsicht den Anforderungen der heutigen Zeit.

Wie schon gesagt, sind die DAF PKW und inzwischen auch die Volvos leider aus dem Showroom in Loven verschwunden. Dennoch ist dieses bemerkenswerte niederländische Produkt bei vielen Fans immer noch sehr begehrt. Der niederländische DAF Club hat etwa 2.400 Mitglieder und in vielen anderen europäischen Ländern sind gleichartige Vereine immer noch sehr aktiv. Wer weiß, was die Zukunft bringt? Schließlich sind auch der Käfer und der Mini wiedergekommen und auch bei einigen anderen Marken lässt sich ein deutlicher Retro-Trend feststellen….

Die Aktivitäten von Loven expandierten immer weiter. Im Jahr 1964 wurde die Firma am Verkehrskreisel eröffnet.

Von DAF zu Mazda

In der Niederlassung am Kreisverkehr wurde zunächst die Marke DAF geführt. Als diese Marke aus dem PKW-Markt ausschied, hielt man Ausschau nach einer anderen attraktiven Marke. Die Wahl fiel schließlich auf Mazda. Diese Marke war damals auf dem niederländischen Markt stark im Kommen und bildete somit eine gute Alternative zu DAF.

Dem Umstieg auf Mazda ging eine umfassende Renovierung der Werkstatt und des Ausstellungsraums voraus.

Einige Jahre zuvor waren in Kerkrade und Brunssum neue DAF-Niederlassungen eröffnet worden. Auch hier galt es, nach dem Ausscheiden von DAF einen guten Ersatz zu finden.

In Brunssum fiel die Wahl zunächst auf die französische Marke Renault. Nach einem radikalen Umbau im Zusammenhang mit dem Markenwechsel wurde die Eröffnung mit einer großen Renault-Show gefeiert. 1981 musste Loven sich jedoch von dieser Marke verabschieden. Der Verkauf in Brunssum wurde eingestellt.

Die Niederlassung in Kerkrade entschied sich, dem Beispiel der Niederlassung am Kreisverkehr folgend, für Mazda. Seither werden in der Filiale an der Onze Lieve Vrouwestraat Mazdas verkauft.

Nach der DAF-Zeit wurde eine neue PKW-Marke eingeführt: Mazda.

Am Wijngaardsweg

Als Leo Loven 1920 seine Tätigkeit als Schmied aufnahm, konnte er nicht ahnen, dass sein Sohn 55 Jahre später ein großes neues Gebäude für den Vertrieb von DAF Fahrzeugen eröffnen würde. Er konnte auch nicht vermuten, dass die Eröffnung ausgerechnet vom Sohn eines anderen bekannten Schmieds durchgeführt werden sollte. In der Tat wurde das Gebäude von Piet van Doorne eröffnet, dem Sohn von Hub van Doorne.

Die Eröffnung des neuen Gebäudes war an sich schon ein Meilenstein, fiel jedoch zeitlich auch mit einem anderen besonderen Anlass zusammen. Im Eröffnungsjahr 1976 war Loven nämlich seit genau 25 Jahren DAF-Vertragshändler. Für den damaligen DAF-Präsidenten war das Grund genug, in den Süden der Provinz Limburg zu reisen und bei der Eröffnung anwesend zu sein.

In seiner Rede brachte er unter anderem die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen zum Ausdruck und sprach die stürmische Entwicklung an, die der Straßenverkehr in den letzten 25 Jahren genommen hat. Nicht nur die Zahl der LKW sei enorm gestiegen, auch die zurückgelegten Entfernungen hätten stark zugenommen. DAF-Präsident Joseph Loven ging auf die spektakuläre Entwicklung ein, die das Unternehmen damals durchmachte. Es gab einen neuen Betrieb für den LKW-Service, Werkstätten in Heerlen, Kerkrade und Brunssum und in Heerlen kam noch ein Großhandel für LKW-Teile dazu. Ferner gehörten noch drei Tankstellen zum Unternehmen. Auch diese Tankstellen hatten allen Anlass zum Feiern, denn vor genau 50 Jahren begann die Zusammenarbeit mit Caltex (später als Chevron bekannt).

Der Neubau am Wijngaardsweg hatte eine günstige Lage. Direkt an den internationalen Zufahrtsstraßen und damit auch in günstiger Lage für die Grenzregion der Nachbarländer Belgien und Deutschland.

In der Firma, die bereits 1970 gekauft wurde, war ursprünglich eine Maschinenfabrik untergebracht. Nach dem Umbau gab es hier verschiedene Arbeitsbereiche. Zur Ausstattung gehörten Schmiergruben, eine Bremsmessanlage, einer Lackierkabine und eine sogenannten “Biline”, ein Gerät zur genauen Achsvermessung des Fahrgestells. Außerdem wurde auch eine komplette Blechbearbeitungswerkstatt und eine Maschinenschlosserei eingerichtet.

Die Fachleute von Loven können dort unter anderem Dreh-, Planier- und Schleifbänke nutzen.
In dieser Abteilung werden die Präzisionsteile hergestellt, während in der Produktionswerkstatt die Aufbauten hergestellt und montiert werden. In der Lackiererei werden LKW und Auflieger genau nach Kundenwunsch lackiert.

Seit 1993 werden hier nicht nur LKW von DAF verkauft. In diesem Jahr wurde Loven auch offizieller Händler von Ginaf und später kamen auch Kögel und Stas Auflieger und Anhänger sowie die Palfinger Ladekrane hinzu.

Bei der Eröffnung wurde eine Bronzestatue von Leo Loven enthüllt. Zu dieser Skulptur gesellten sich später noch zwei weitere wichtige Persönlichkeiten aus der Firmengeschichte…….

Am 7. Dezember 1976 eröffnete Doktorand P. van Doorne das neue Loven-Gebäude.

Locar

Locar ist die Konstruktionswerkstatt, in der alle möglichen Anpassungen vorgenommen werden. Der Radstand eines LKW, Aufliegers oder Anhängers kann verlängert und Aufbauten können auf- oder umgebaut werden.

In dieser Abteilung erfolgt auch der Zusammenbau von Ladekranen und in modernen Lackierkabinen können Teile oder ganze LKW Führerhäuser lackiert werden.

Palfinger hat ein umfangreiches Angebot von Ladekranen mit einem großen Hydraulikbereich und geringem Eigengewicht. Diese Kombination garantiert ein hohes Tragvermögen.

Auch die die Palift-Absetzlösungen zum Be- und Entladen von Containern und Containerbehältern stammen aus Palfingers ‘Küche‘. Locar liefert genau den Kran, der sich am besten für Ihre spezifischen Tätigkeiten eignet. Der Aufbau wird von einem Team von Fachleuten durchgeführt, wobei individuelle Wünsche berücksichtigt werden.

Locar ist die Fertigungswerkstatt von Loven Trucks. Hier werden unter anderem alle Anpassungen vorgenommen.

Loven Truck Helmond

Loven Truck Helmond wurde 1984 eröffnet. In dieser Niederlassung werden im Allgemeinen die gleichen Tätigkeiten wie im Hauptsitz in Hoensbroek durchgeführt.

Mit diesem Standort hat sich der Einsatzbereich von Loven daher erheblich vergrößert. Von Anfang an war Leo Loven Jr. gemeinsam mit Jan Beekman in der Niederlassung in Helmond tätig. Später, im Jahr 1991, übernahm er den Vertrieb in Hoensbroek und wurde schließlich Geschäftsführer der Loven Beheer Group.

In Helmond werden LKW der Marken DAF und Ginaf verkauft, während für alle möglichen Reparatur- und Wartungsarbeiten eine große Werkstatt zur Verfügung steht. In unserem umfangreichen Lager halten wir Originalteile für DAF und Ginaf Fahrzeuge sowie für alle anderen Produkte aus dem Sortiment vor, zum Beispiel für die Ladekrane von Palfinger oder die Sattelauflieger und Anhänger von Kögel und Stas. Praktisch alle DAF Ersatzteile sind ab Lager verfügbar und können in jedem Fall innerhalb von 24 Stunden geliefert werden.

Die Firma DAF Truck Helmond bietet als Händler für Ostbrabant die gesamte DAF Produktpalette an. Im Laufe der Jahre haben sich die Modelle von DAF stark verändert und es fanden tiefgreifende Produktinnovationen statt. So wurden in den letzten vier bis fünf Jahren mehrere neue Modelle auf den Markt gebracht. Vor einigen Jahren war es der 95XF, das Modell, das inzwischen als Paradepferd unter den Langstreckenfahrzeugen gilt. Und natürlich der erst in diesem Jahr eingeführte LF, ein moderner LKW für die intensive Distributionsarbeit. Oder der CF, der Alleskönner für das mittelschwere Segment.

Dem Service kommt bei DAF Truck Helmond große Bedeutung zu. Außerdem steht der Firma auch eine mobile Werkstatt zur Verfügung. In diesem konkreten Fall handelt es sich um einen voll ausgestatteten Isuzu, übrigens eine Marke, die Loven selber auch in den Regionen Heerlen und Helmond vertreibt. Dieser Servicewagen wird eingesetzt, um bei Pannen angemessene Hilfe zu bieten. Wenn die Probleme sich wider Erwarten nicht vor Ort lösen lassen, steht ein schwerer Abschleppwagen bereit, um den LKW oder das Gespann zur Werkstatt zu schleppen, wo der Mangel unter Einsatz der gesamten vorhandenen technischen Unterstützung behoben wird.

Loven Truck Helmond ist seit 1984 der DAF LKW-Händler für die Region Helmond und Umgebung.

GINAF

Zwischen Ginaf und DAF bestehen enge Verbindungen und verschiedene Komponenten des Eindhovener Herstellers werden in beiden Marken verwendet. Das bietet dem Fahrzeugverwalter große Vorteile bei Service und Wartung der Fahrzeuge. Andererseits führt Ginaf auch Änderungen an DAF Fahrgestellen durch. Ginaf und DAF sind eng miteinander verbunden. Für Loven war es daher ein logischer Schritt, in den Niederlassungen in Heerlen und Helmond neben der Händlertätigkeit für DAF auch die Händlertätigkeit für Ginaf zu übernehmen.

Ginaf begann 1948 mit der Renovierung von Militärfahrzeugen, die zu Transportfahrzeugen für den Bau umgerüstet wurden. Die Firmengründer, die Van Ginkel Brüder, brachten 1974 ein eigenes Führerhaus auf den Markt.

Wenn es um Entwicklung ging, war Ginaf der Konkurrenz immer einen Schritt voraus. So war das Unternehmen einige Jahre lang der einzige Lieferant von Fahrzeugen mit 19 Tonnen Nutzlast für den Bautransport. Als andere Hersteller folgten, führte Ginaf den Fünfachser ein. Mittlerweile gibt es Ginaf-Fünfachsfahrzeuge mit einer Nutzlast von 32 Tonnen, die mit einer Hydraulikfederung und -Lenkung ausgestattet sind.

Ginaf hat sich im Laufe der Jahre einen besonderen Platz im Markt erobert, indem die Firma sich völlig auf die Entwicklung und Herstellung von schweren Baufahrzeugen und Spezial-LKW konzentrierte. Neben den oben genannten fünfachsigen Fahrzeugen brachte die Firma auch verschiedene Fahrzeuge für den Reinigungsdienst auf den Markt. Bei der Entwicklung dieser Produkte achtete Ginaf insbesondere auf die Benutzerfreundlichkeit und Ergonomie, die beispielsweise in Fahrzeugen an einem niedrigen Einstieg, einem ergonomischen Führerhaus und pneumatisch betätigten Türen zu erkennen ist.

Seit 1993 vertreibt Loven neben DAF-Lastwagen auch Ginaf-Fahrzeuge.

Kögel/Stas/Loven

In den Werkstätten von Loven in Heerlen und Helmond wird Ihrem LKW, Anhänger oder Ihrem Gespann sozusagen der letzte Schliff mitgegeben. Hier werden Ihre Fahrzeuge in den Hausfarben Ihrer Firma lackiert und es werden alle möglichen Anpassungen vorgenommen.

Auch finden hier alle Arbeiten und Reparaturen rund um die Aufbauten sowie den Auf- und Umbau der Karosserie statt. Zu diesem Zweck verfügt Loven auch über eine gut ausgestattete Schlosserei und eine moderne Lackiererei.

Darüber hinaus liefert Loven eine Reihe von gebrauchsfertigen Produkten. Ein gutes Beispiel dafür sind die Anhänger von Kögel. Diese Firma bringt eine breite Palette von Anhängern und Kippern auf den Markt, die die gesamte Spanne vom Euro Trailer und EuroKipper bis zur Eurobox und dem EuroCooler abdecken. Allesamt Produkte mit einer soliden Ausführung und einer garantiert langen Lebensdauer.

Das gilt mit größter Sicherheit auch für den Cargo MAXX von Kögel, einem Aluminium-Anhänger mit einem großen Ladevolumen, der technisch auf dem letzten Stand ist.

Eine weitere starke Marke in diesem Segment ist Stas. Dieser Hersteller liefert eine breite Palette von Aufliegern und Kippern. Die Aluminium-Sattelauflieger mit einem Volumen von 20 bis 70 Kubikmetern sind durch ihre Leichtbauweise sehr belastbar und können mit einem Schubboden geliefert werden.

Locar sorgt für den letzten Schliff Ihres Lastwagens, Aufliegers oder Gespanns.

Lotomij Heerlen

Am Sittarderweg wechselte die Volvo-Werkstatt 1972 zur Marke Mazda.  Ein paar Jahre danach wurde diese Marke auch noch von einer anderen Loven-Filiale übernommen: Loven Heerlen. Dafür wurde die Firma am Sittarderweg, die inzwischen Lotomij Heerlen hieß, stattdessen ein Daihatsu-Händler. Diese japanische Marke setzte 1978 ihren Fuß auf niederländischen Boden. Es war die siebte japanische Marke auf dem niederländischen Markt, auch wenn es sich keinesfalls um eine neue Marke handelte. Obwohl die Firma erst seit 1951 Daihatsu heißt, bestand die Fabrik damals schon seit mehreren Jahrzehnten.

Der Charade und die späteren Modelle wie der Cuore, Rocky, Move und Gran Move waren und sind immer noch erfolgreiche und begehrte Modelle. In allen Modellen kommt der japanische Hang zur Perfektion zum Ausdruck.

Bei Lotomij stehen sachkundige Verkäufer und Monteure für einen guten Rat oder eine sachverständige Reparatur zur Verfügung.

Technische Überwachung und “Stop and Go” -Dienste für Daihatsu-Kunden sind neben dem Miet- und Pannenservice feste Bestandteile des Servicepakets.

50 Jahre DAF-Händler

Loven gehört zu den DAF LKW-Händlern der ersten Stunde. Schon bald nach der Markteinführung der Brabanter LKW wurde Loven offizieller DAF-Händler und ist es über 50 Jahre bis heute geblieben. Ein Jubiläum, das alle Aufmerksamkeit verdient.

Im Laufe der festlichen Begehung dieses Jubiläums vom 12. bis 14. Oktober 2001 wiesen die anwesenden Vertreter von DAF Trucks NV eingehend auf die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Loven und DAF Trucks NV hin.

An diesem Tag waren bereits 25 Jahre vergangen, seitdem Ing. Piet van Doorne nach Hoensbroek reiste, um das 25-jährige Jubiläum zu feiern und gleichzeitig Lovens neuen Betrieb am Wijngaardsweg zu eröffnen.

Als der erste DAF LKW aus den Toren der Firma von Hub van Doornes rollte, konnte er noch nicht ahnen, dass in Zukunft täglich 120 Lastwagen produziert werden sollten.

Aber es wurde nicht nur die Produktionsstückzahl gesteigert. DAF ist der Konkurrenz auch im Bereich Forschung oft um eine Nasenlänge voraus. Immer wieder werden aufgrund von Forschung und beispiellosem Know-how neue Entwicklungen in Gang gesetzt.

Wenn man das gewaltige Know-how von DAF mit dem handwerklichen Geschick der Loven Truck Mitarbeiter verbindet, wird klar, warum diese beiden Unternehmen schon seit 50 Jahren zusammenarbeiten.

Loven wurde 1951 offizieller DAF LKW-Händler. Am 12. Oktober 2001 wurde das 50-jährige Jubiläum als Vertragshändler gefeiert.